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Selbsthilfegruppe der Schmerzpatienten in Stadt und Landkreis Osnabrück |
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Neue Osnabrücker Zeitung,
Rubrik Osnabrücker Land, |
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Ärzte treten wieder mal auf die Kostenbremse Regionales Arznei- und Heilmittelbudget: „Verschrieben wird nur noch das wirklich Notwendige" fhv
OSNABRÜCK. Die niedersächsischen Kassenärzte treten zum wiederholten Mal auf die
Kostenbremse: Insbesondere die Ausgaben für Heilmittel sollen gesenkt werden.
„Die Ärzte sollen bei ihren Verordnungen genauer hinsehen", sagte dazu Dr.
Norbert Kleyer als beratender Arzt in der Bezirksstelle Osnabrück, „vermutlich
wird das auch Auseinandersetzungen mit den Patienten geben." Für die Patienten bedeutet das: In den nächsten Wochen und Monaten werden die niedergelassenen Ärzte mit ihren Rezepten sehr zurückhaltend sein. „Wer ernstlich krank ist, wird auch weiterhin seine Krankengymnastik oder Bewegungstherapie be-kommen. Darüber hinaus sollen die Patienten aber in die Mitverantwortung genommen werden", kündigte Dr. Norbert Kleyer an: „Nicht jeder 30-Jährige mit einem Hexenschuss braucht Krankengymnastik. Da genügen oft schon ein paar Schmerztabletten." Wichtiger seien Verhaltensänderung und Bewegungsschulung. Bei der Medikamentenverschreibung setzt die Kassenärztliche Vereinigung auf eine Fortsetzung des bisherigen Sparkurses. Also mehr Nachahmerpräparate (Generika) oder Wirkstoff-Verschreibung anstelle von Originalmedikamenten, keine „Wunschverordnungen" und keine teuren Schein-Innovationen der Pharmakonzerne. Nach Angaben der Kassenärztliche Vereinigung können die Krankenkassen jetzt erstmals auch die Heilmittelverordnung jedes einzelnen Arztes nachvollziehen. Wer deutlich über dem Durchschnitt liegt, dem drohe nun der Regress.
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