Selbsthilfegruppe der Schmerzpatienten

 in Stadt und Landkreis Osnabrück

 

Bericht in der NOZ, Neue Osnabrücker Zeitung,
vom 13. Oktober 2007,
Rund um Osnabrück, Seite 26

 
 


Ein Podium für die Selbsthilfe

Wallenhorster Gesundheitswoche:
Diskussion mit Fachleuten


gre WALLENHORST.

Zufriedenstellendes Fazit der Podiumsdiskussion: Wallenhorsts kranke und hilfsbedürftige Menschen finden Gehör bei der Verwaltung. Gleichwohl gibt es Wünsche nach Verbesserungen, die bei der Wallenhorster Gesundheitswoche im Rathaus formuliert wurden.

Auf dem Podium stellte Fachkompetenz die Anliegen unterschiedlicher Anlaufstellen vor: Dr. Rüdiger Cording, ärztlicher Direktor im Marienhospital und Mitarbeiter des Osnabrücker Hospizes, Dr. Ingrid Steigertahl-Liu, Anästhesistin und Ärztin einer Osnabrücker Praxis für chronische Schmerzpatienten, Elisabeth Fittkau-Fasse, Pastoralreferentin der St.- Alexander-Gemeinde und Mitarbeiterin der ökumenischen Wallenhorster Hospizgruppe, und Petra Eckardt von der örtlichen Selbsthilfegruppe  „Das besondere Kind". Weiterhin Bettina Fietz vom Behindertenforum, Ursula Riegel, systemische Familienberaterin und Heilpraktikerin, sowie als Vertreterin der CoDA-Selbsthilfegruppe, in der sich Co-abhängige treffen, Susanne Gohlke von den Westerfeld-Sozialeinrichtungen und Egon Strunk, beim Landkreis Osnabrück in der Betreuungsbehörde des Fachdienstes Soziales tätig.

Launig vor den gut besetzten Zuhörerreihen von Prof. Dr. Winfried Hardinghaus moderiert, stellten die Gäste die Ziele der Institutionen vor: Durch Vernetzung auch untereinander können sie Ratsuchende gut betreuen. So beschrieb Elisabeth Fittkau-Fasse die Kooperation mit dem Osnabrücker Hospiz und „Spes viva" in Ostercappeln und berichtete über die neue Initiative „Cafe für Trauernde". Susanne Gohlke warb für kostenfreie Beratungen bereits dann, wenn ein Pflegeantrag gestellt wurde.

Ingrid Steigertahl-Liu kritisierte, dass ein Großteil der Hausärzte sich dem Thema Chronische Schmerzen verschließt: „Schmerzpatienten sind die Stiefkinder der Gesellschaft." Zudem betonte sie, dass es zu wenig Schmerztherapeuten gebe.

Nun, daran kann die Gemeinde Wallenhorst nichts ändern. Auf lokaler Ebenes hingegen gab es viel Lob für Bürgermeister Ulrich Beide und Kornelia Böert, Koordinatorin des Runden Tisches „Selbsthilfe aktiv". Auch Petra Eckhardt und Bettina Fietz erkannten die Unterstützung an. Bettina Fietz regte an, die Kreisel mit Leitsystemen für Sehbehinderte und Blinde auszurüsten, und fragte nach, ob das beim im Bau befindlichen Lechtinger Verkehrsplatz berücksichtigt worden ist. Belde versprach, das mit den zuständigen Fachleuten zu klären und gegebenenfalls nachzurüsten.

Dass die Verwaltung die Selbsthilfegruppen unterstützt, lobte zudem Claudia Rottmann vom Büro für Selbsthilfe und Ehrenamt beim Landkreis Osnabrück: „Es läuft hier in Wallenhorst so gut, dass kaum Anfragen aus der Gemeinde eingehen." Kompetenz des Podiums und Informationsfülle begeisterten auch den CDU-Ratsherrn Alfred Lindner: „Danke für den Lernzuwachs durch die Veranstaltung. Die Einrichtungen sind nicht genügend bekannt, aber die Gesundheitswoche trägt dazu bei"

Belde hob die beispielgebende Bereitschaft der Wallenhorster beim Engagement für andere heraus. Ja es müsse mehr Öffentlichkeitsarbeit geben unter dem Motto: „Tue Gutes und rede drüber.“

Vorbericht zur Gesundheitswoche und zum Schmerztag, erschienen in der NOZ

Bericht über den Vortrag "Vereinbarkeit von Pflege und Beruf"

Bericht über den Vortrag "Pflege - was nun?"

Bericht über den Vortrag "Verbindung zur Familie über Krankheit und Schmerz" 

Bericht über den 6. Wallenhorster Schmerztag

Bildergalerie 2007

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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