Schmerztherapie in Kliniken oft schlecht

Bericht der Ärzte-Zeitung vom 29. November 2005

Die Initiative „Schmerzfreies Krankenhaus“ hat dokumentiert, fast die Hälfte aller Klinik-Patienten erhält keine oder zu schwach wirksame Schmerzmittel.

Defizite wurden vor allem bei internistischen Stationen festgestellt, es wurden kaum Opioide an Patienten mit Schmerzen verabreicht. In der Chirurgie hat offenbar die Schmerzbehandlung einen größeren Wert. Professor Christoph Maier von der Universitätsklinik Bochum bei sagte anlässlich der Medica in Düsseldorf, nach Aussagen von Patienten  haben bis zu 30 Prozent und in einzelnen Kliniken bis zu 60 Prozent bei stärkeren Ruhe- und Belastungsschmerzen keine Schmerzmittel erhalten.

Das Projekt „Schmerzfreies Krankenhaus“ besteht seit zwei Jahren und hat für die Erhebung mit 3.500 Patienten, 1000 Ärzten und 2000 Pflegekräfte in 25 Krankenhäusern gesprochen.

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